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Wir leben in einer sehr unruhigen und unsicheren Zeit. Vieles, was vertraut und klar war, ist plötzlich in Frage gestellt. Manches scheint immer noch sehr unreal. Zwischen Verschwörungstheoretikern und Verharmlosern der Pandemie gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und als Christen Verantwortung zuübernehmen. Viele wollen schon wieder zur Tagesordnung übergehen, andere warnen. Ich hatte sehr gehofft, dass wir im wahrsten Sinn des Wortes mal zur Besinnung kommen.

Auch unser kirchliches Leben ist massiv von den Einschränkungen betroffen. Gemeinde lebt von Beziehungen. An dieser Stelle möchte ich allen danken, die sich in den vergangenen Wochen engagiert haben, damit Kontakte nicht abreißen, das Evangelium in den Häusern ankommt und wir weiter füreinander da sind.
Wir bitten um Verständnis, dass für die nächsten Wochen in manchen Bereichen des Gemeindelebens noch keine genauen Festlegungen getroffen werden können.
Deshalb gibt es in der aktuellen Ausgabe des Gemeindebriefes auch keine Seiten mit Terminen, wann und wo man sich trifft. Alle Termine, die wir in diesem Gemeindebrief abdrucken, sind unter Vorbehalt der sich aktuell entwickelnden Situation.
Endlich können wir wieder Gottesdienste feiern, wenn auch unter strengen Infektionsschutzmaßnahmen, aber auch das gemeinsame Heilige Abendmahl ist noch nicht wieder möglich.
Wir bitten um Besonnenheit und darum, sich immer wieder durch die Aushänge in den Schaukästen, die Web-Seite der Kirchgemeinde und
durch Mund-zu-Mund-Propaganda auf dem Laufenden zu halten. Bleiben wir besonders im Gebet miteinander verbunden.

 

Ihr/euer Pfarrer Andreas Hermsdorf