Liebe Gemeindeglieder,

 nach den Beratungen und der Kenntnisnahme der Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235174) hat das Landeskirchenamt u. a. folgende Informationen und Richtlinien herausgegeben:

 Gottesdienste: Der Freistaat schreibt: „Für den Publikumsverkehr geschlossen sind u. a. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.“ Dies bedeutet, dass das Landeskirchenamt an der dringenden Empfehlung festhält (die die meisten Gemeinden ja von sich aus bereits umgesetzt haben), für die vom Freistaat angegebene Frist bis zum 20. April 2020 auf Gottesdienste zu verzichten. Ein gesondertes Wort des Landeskirchenamtes hierzu, welches auf den kommenden Sonntag Lätare hin gesagt ist, steht als Download zur Verfügung.

 Livestreams: Die Landeskirche wird nach dem sehr kurzfristig erfolgten ersten Livestream-Gottesdienst am vergangenen Sonntag nun unter verbesserten Rahmenbedingungen für die nächsten Sonntage jeweils einen Livestream-Gottesdienst anbieten. Dazu findet sich morgen ein Team zur Vorbereitung zusammen. Angebote für Familien und Kinder werden zusammengestellt und für den Gottesdienst bedacht werden. Nähere Informationen dazu sind in Kürze auf der EVLKS-Website zu finden. Darüber hinaus werden Kirchgemeinden auch ermutigt, solche Formate nach Ihren Möglichkeiten vor Ort auszuprobieren und anzubieten. Kooperationen mit technisch versierten Gemeindegliedern vor Ort sind nach Möglichkeit zu prüfen, denn eine Übernahme der Kosten durch die Landeskirche ist derzeit nicht geplant

 Beerdigungen: Beisetzungen werden nur in kleinem Format (im engsten Familienkreis) am Grab empfohlen. Trauerfeiern sollten nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

 Offene Kirchen: Es ist in der Pressekonferenz des Kabinetts ausdrücklich betont worden, dass Kirchen geöffnet sein dürfen. So können am kommenden Sonntag die Johanneskirche Reichenbrand und die Lutherkirche Schönau von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr zum Gebet mit dem nötigen Abstand in den Sitzreihen genutzt werden.

 

Anknüpfend an die Ermutigung, immer wieder die Gebetszeiten, früh, mittags und abends, wenn die Glocken läuten, zu nutzen, laden wir ein, jetzt in dieser Situation jeden Abend, 18.00 Uhr zu Hause, als Familie, auf Arbeit oder unterwegs sich als Gemeinde eins zu machen im Gebet. Die Anliegen sind klar und wir dürfen darauf vertrauen, dass unser großer Gott im Regiment sitzt und wirklich helfen kann.